Aber keineswegs, es gibt Möglichkeiten zur Vorbeugung und zur Milderung der Zustände Weltweiten Studienergebnissen zufolge, soll jede zweite Frau und jeder dritte Mann die Aussicht haben, im Alter dement zu werden. Nun, ich befinde mich ja mit meinen 75 Jahren in einem Alter, in dem man solche Nachrichten schon zweimal liest und sorgenvolle Gedanken auf die eigene Zukunft richtet. Da werden kleine Gedächtnisausfälle gleich mit „Alzheimerschen Grüßen“ bedacht und in die Möglichkeiten von altersgerechter Vergesslichkeit eingereiht. Aber: um ehrlich zu sein, glaube ich (eigentlich) fest daran, bis zu meinem letzten Atemzug fit im Oberstübchen zu bleiben.

Und dabei lasse ich mir zuversichtlich von Soja, Japanischem Heilströmen und Meridianklopfen helfen. Und für solche Zuversicht hole ich  wissenschaftliche Argumente der Altersforscher ein, die einander jedoch nicht selten ein wenig oder gar deutlich widersprechen.

Da ist es denn angesagt, zu sortieren und vor jede (Schreckens-)Nachricht erstmal den gesunden Menschenverstand einzuschalten.

Und da gibt es Erfreuliches und Tröstliches festzusellen. Schauen wir uns doch mal an, was es an Studien gibt, was  so zum Thema Altersdemenz erforscht und veröffentlicht ist und was die Wissenschaftler uns raten, damit unsere grauen Zellen nicht vergreisen.

Das Gehirn zum Wachsen bringen

Fest steht, offensichtlich auch für die Wissenschaften, dass Gehirnsubstanz sich nicht zwangsläufig abbaut, sondern dass sie, durchaus, unabhängig vom Alter, wachsen kann. Dafür können neben Sojaprodukten, verschiedene Maßnahmen eingespannt werden, die nachweislich erfolgreich sein können:

1. Bewegung

Mit ein wenig Sport wird nicht nur der gesamte Kreislauf in Schwung gehalten, sondern auch Sauerstoff in jede Zelle gepumpt. Muskeln bauen sich auf, Bänder und Sehnen werden elastisch gehalten, Gelenke bleiben beweglich. Besonders wirkungsvoll sind kleine Belastungen, wie Hanteltraining oder moderate Übungen im Fitnesscenter; das macht Knochen stark, erhöht die Knochendichte. Das Allerbeste aber ist, dass sich durch sportliche Betätigung, im Gehirn wieder neue Vernetzungen bilden, Neuronen, das sind die feinen Nervenfasern, völlig neu wachsen.

Empfohlene Übungen sind: rasches Gehen bei jedem Wetter, leichtes Hanteltraining, Konditionsübungen, zum Beispiel Radfahren, Stepper, Seilspringen ohne Seil, kurze Strecken joggen.

2. Japanisches Heilströmen 

Diese einfache Methode eignet sich auch hervorragend zur Selbsthilfe. Das Auflegen der Fingerspitzen auf spezielle Akupunkturpunkte stimuliert den Energiefluß in den Meridianverläufen, um Regeneration und Heilvorgänge zu unterstützen.

3. Meridianklopfen 

Durch Beklopfen bestimmter Punkte auf den Meridianverläufen sollen Ängste aufgelöst werden, die Heilung verhindern oder Konzentrationsfähigkeit und Merkfähigkeit blockieren. Studien beweisen, dass ein angstfreier Mensch, der zuversichtlich ins Alter geht, durchschnittlich 7 Jahre später als seine, von Befürchtungen geplagte Mitmenschen, an Demenz erkrankt.

4. CranioSacral-Therapie Es empfiehlt sich, von Zeit zu Zeit den gesamten Bewegungsapparat „einrichten“ zu lassen. Das können gute CranioSacral-Therapeuten, Osteopathen oder auch wirklich wissende Physiotherapeuten. Vorbeugend hilft auch eine ausgewogene Wirbelsäulengymnastik, kombiniert mit CranioSacral-Selbsthilfeübungen. Alle diese Übungen helfen dabei, die Wirbelsäule mit einem Muskelkorsett zu umgehen, gleichzeitig das Skelettsystem wieder ins Lot zu bringen. Nervenaustrittspunkte befinden sich an der Wirbelsäule und reichen von dort aus bis an jeden Punkt des Körpers. Nur, wenn hier keine Blockaden z.B. durch Schiefstände, den Informationsfluss unterbrechen, ist der Mensch voll funktionsfähig. Eine Wirbelsäule im Lot, ist die Basis für Gesundheit und volle Beweglichkeit.

Eine gut entwickelte Nachrichtenübermittlung ist eine Interaktion zwischen Gehirn und jeder Körperzelle. Buch von Ingrid Schlieske: Sanfte Hände lösen Schmerzen

Empfohlene Übungen:

Wirbelsäulengymnastik, CranioSacral-Therapie.

5. Entschlackung/Entgiftung

Demenz ergibt sich vielfach aus Ablagerungen im Gehirn und im gesamten Adersystem des Körpers. Die beste Maßnahme gegen diese Plaques ist Vorbeuge durch:

Viel Trinken. Trinken erhöht die Viskosität (Fließfähigkeit) des Blutes und wirkt schon daher Ablagerungen entgegen. Es ist zudem ratsam, regelmäßig Entschlackungskuren durchzuführen. Dazu eignen sich zum Beispiel ein Teegemisch aus Schafgarbe, Ringelblume und Schafgarbe.

Bei Schlaganfällen und Infarktpatienten wird sehr darauf geachtet, dass ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird. Nachweislich erhöht sich damit die Denkfähigkeit. Ältere Menschen trinken zu wenig, dadurch wird nicht nur der Zellstoffwechsel verlangsamt, sondern auch die Gehirntätigkeit eingeschränkt.

6. Richtig essen

Hier ist es angesagt, weniger Tierisches auf den Speiseplan zu setzen. Dafür viel Obst, Gemüse, Salat, Sojaprodukte und allerbeste Öle. Nüsse sollen durch ihre mehrfach ungesättigten Fettsäuren die Konzentrationsfähigkeit anregen. Der Konsum von Getreideprodukten und Süßkram sollte generell eingeschränkt werden, weil sich Beides ungünstig auf die Gefäßwände auswirkt.
Und Sie wissen ja: „Du bist so jung, wie Deine Gefäße!“

5. Gehirnversorgung

Sorry – Kreuzworträtsel raten bringt uns gar nicht weiter. Genau das hatte man „uns Alten“ aber als Gedächtnistraining Jahrzehnte lang angeraten. Hierbei aber wird aber nur ein einziges Gehirnareal bemüht, aus dem gespeicherte Begriffe abgerufen werden können. Das Gehirn wächst aber nur, wenn es wirklich gefordert wird.

Die rechte und linke Gehirnhälfte wollen für  ständig abwechselnd genutzt werden.

  • Lernen Sie eine neue Sprache!
  • Üben Sie zweihändig Klavierspielen!
  • Denken Sie sich ein Projekt aus und erarbeiten Sie dafür jeden einzelnen Punkt!
  • Organisieren Sie ein Fest oder Event!
  • Nehmen Sie jede Herausforderung an und arbeiten dafür Pläne aus!
  • Essen Sie Sojaprodukt als Antiaging-Nahrung Nr. 1

Empfohlene Übungen: Gehen Sie keiner Herausforderung aus dem Weg. Nehmen Sie mutig neue Aufgaben ins Visier. Freuen Sie sich auf eine schöne Zukunft.

Das macht Mut

Wissenschaftler sind zu folgenden Ergebnissen gekommen:

  • Wer zweisprachig lebt, hat die Aussicht, sieben Jahre später als der Bevölkerungsdurchschnitt, dement zu werden
  • Wer ein Instrument spielt, beschäftigt durch beidhändig unterschiedliches Tun, die rechte und die linke Gehirnhälfte
  • Anti-Aging-Nahrung, wie Soja, soll angeblich die biologische Uhr bis zu 15 Jahren zurückdrehen können
  • Optimistisches Denken lässt Körper, Geist und Seele später altern
  • Lachen und Sex versorgen Körper mit Hormonen, davon profitiert auch der Denkapparat

Haben Sie den Taschenrechner dabei? Wenn man nämlich nachzählt, kann ja ein ordentliches Guthaben auf dem Jugendkonto zusammenkommen, wenn, ja wenn wir ordentlich daran arbeiten.

Kann es vielleicht sogar sein, dass man am Schluss noch ein paar Jährchen herausbekommt, wenn man sich an die klugen Ratschläge der Wissenschaftler hält?

Nein, das soll natürlich scherzhaft gemeint sein. Aber ganz offensichtlich kann die Gehirnalterung um etliche Jährchen aufgeschoben werden. Es wäre doch ganz schön dumm, solche Erkenntnisse nicht für sich selbst zu nutzen.

Denn dass Leben ist schön und das Alter kann es auch sein, wenn man fit im Kopf bleibt und der Körper sich viel, viel jünger fühlt, als er Jahre zählt. Abbau muss keineswegs sein, wie man an Joopi Heesters bewundern kann.

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